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ICE entgleist im Rollenbergtunnel

Am 17.11. war die ELW Gruppe in Bruchsal bei einer Großübung mit dem Stichwort: „ICE Entgleisung"

Am 17.11.2018 um 22 Uhr versammelte sich die ELW Gruppe unserer Bereitschaft, um zu einem verunglückten ICE im Rollenbergtunnel in Bruchsal zu fahren. Als alles an Material auf den Autos verladen war, ging es auch schon los. 4 DRK Einsatzfahrzeuge fuhren in Richtung Bruchsal an den Rollenbergtunnel, dort sei ein ICE im Tunnel entgleist und es werden viele Verletzte vermutet, so die Alarmmeldung. Am West-Portal des Tunnels angekommen bauten wir sofort unseren Einsatzleitwagen auf und begannen die Fahrzeuge, welche sich im Bereitstellungsraum befanden, koordiniert zur Einsatzstelle abzurufen. Zeitgleich wurden alle Einsatzkräfte erfasst um einen Überblick über die verfügbaren Kräfte zu erhalten.

Die Feuerwehr baute Ihren ELW neben uns auf, so war eine reibungslose Kommunikation zwischen Feuerwehr und uns möglich.

Es kamen bereits Unverletzte und Leichtverletzte Betroffene aus dem Tunnel, die auf dem Behandlungsplatz des Malteser Hilfsdienstes behandelt wurden.

Als die Rettungszüge von der Deutschen Bahn aus Stuttgart und Mannheim eintrafen, wurden die ersten verletzten Personen aus dem Tunnel gebracht. In enger Zusammenarbeit mit dem im Bruchsaler Rathaus gebildeten Führungsstab, wurden der MANV Eingang des First Stirum Klinikums Bruchsal geöffnet, um die verletzten Personen dort schnell und gut behandeln zu können.

Im ELW wurden die Patienten erfasst, als schon die ersten abtransportiert und in die Klinik verbracht wurden.

Als gegen 3 Uhr die letzten Verletzten aus dem Zug gerettet wurden, war endlich ein Ende in Sicht.
Zum Glück war dies nur eine Übung. Die Übung ist gut verlaufen, es gibt lediglich Kleinigkeiten an denen in den nächsten Monaten gearbeitet wird, um in dem hoffentlich nie eintretenden Fall gut gerüstet zu sein.

Um halb 6 Uhr morgens wieder in Eggenstein angekommen legten wir uns alle voller Eindrücke schlafen.