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Kollision Rettungshubschrauber mit Kleinflugzeug

Als am Dienstag, den 23.Januar 2018 später Mittag der Alarmmelder mit dem Stichwort „Absturz Kleinflugzeug“ nahe Rheinhausen sich meldete, war sofort klar, dass dies kein Standardeinsatz werden würde.
Zunächst wurde im direkten Kontakt geklärt, wer so kurzfristig von seiner eigentlichen Arbeit weg konnte, um dem für den nördlichen Teil des Rettungsdienstkreises Karlsruhe zuständigen Einsatzleitwagen, unseren „ELW 55/11-1“ der Bereitschaft Eggenstein-Leopoldshafen besetzen zu können. Auch dank verständnisvoller Arbeitgeber konnten wir in einer Stärke von 4 Mann (1/2/1//4) ausrücken und an die nördliche Grenze unseres Einsatzgebietes fahren. Die über 20 km lange Anfahrt mit Signal zeigte dann auch wieder mal, dass viele Autofahrer schon fast überfordert sind, wenn Fahrzeuge mit Sondersignal im Rückspiegel auftauchen.
Vor Ort zeigte sich dann schnell, dass dies leider kein Rettungseinsatz mehr werden würde. Beide Piloten aus dem Rettungshubschrauber wie auch die beide Insassen des Sportflugzeuges hatten den Zusammenstoß in der Luft nicht überlebt. Daher wurde die Unterstützung durch uns als Führungsgruppe mit dem ELW auch nicht lange vor Ort benötigt, da viele Rettungsmittel für die „Regelrettung“ frei gegeben wurden.
Neben den Leitenden Kräften der beiden Rettungsdienstbereiche Karlsruhe und Ludwigshafen waren eine große Anzahl an RTWs, NEF, die SEG Nord und zwei Rettungshubschrauber vom Rettungsdienst vor Ort.
Nach zwei Stunden wurden auch wir als primäre Einsatzkräfte aus dem Einsatz wieder entlassen und fuhren mit dem Gedanken an die Todesopfer und im Besonderen an die getöteten Kollegen von der DRF wieder zurück zur Wache nach Eggenstein.

DRK OV Eggenstein-Leopoldshafen
M.B.