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Baden-Marathon – Unterstützung der Einsatzleitung durch den ELW

Foto:Presse/DRK EGG-LEO

Mit einem besonderen Auftrag ging es am Sonntag früh – wirklich sehr sehr früh - mit dem ELW (Einsatzleitwagen 55-11-1) zur Neuen Messe.

Einsatzauftrag: „Türsteher“ im Auftrag des 1/12 Einsatzleitung zur Erfassung aller ein- und ausfahrenden Kräfte der ARGE Karlsruher Hilfsorganisationen, die den Sanitätswachdienst am Start und Zielpunkt der 34. Baden-Marathon Karlsruhe, übernahm.

So standen wir dann auch als erstes Rotkreuz-Fahrzeug schon um 6:45 Uhr am Tor A der Neuen Messe und bekamen kurz danach auch schon Arbeit mit der Erfassung der ersten anrückenden Kräfte von DRK, ASB, JUH, Malteser u.v.m. .

Um ständig einen guten Überblick über die vorhandenen und disponierbaren Kräfte zu haben, wurden Fahrzeug, Funkname und Besatzungsstärke aufgenommen sowie die Fahrzeuge zu Ihren Halteplätzen gewiesen. Redundanz in der Erfassung wurde zudem durch die Dokumentation auf Papierlisten wie auch Eingabe im ELS-PRO Leitstellensystem in unserem ELW erreicht. Zu diesem Zweck hatten wir auch zwei der drei PC-Arbeitsplätze in Betrieb genommen. Ein Mann als wirklicher Türsteher an der Schranke des Tor A und zwei zur Dokumentation und Zwischensummenbildung sowie Anpassung der Datenbank mit besonderen, noch nicht angelegten Fahrzeugen ließ für uns drei Rotkreuzler von Eggenstein-Leopoldshafen keine Langeweile aufkommen.

Zum Glück war das Aufkommen der Patiententransporte zur Neuen Messe und dem dort aufgebauten MC (Medical Center) wie auch die Transporte zu Kliniken überschaubar und notwendige Voranmeldungen dieser Transporte über die von uns geschalteten Funkkanäle gut zu bewältigen. Es war trotzdem für uns neu und herausfordernd, drei 4m-Funkkanäle sowie weitere drei 2m-Kanäle und das Telefon zu verfolgen bzw. zu bedienen.

Fast exakt nach dem Motto als erster rein als letzter raus, wurden nach Zielschluss gegen 15:00 Uhr nach und nach die Kräfte am Tor verabschiedet und, das gilt für alle Einheiten und Organisationen, sich für die wirklich gute Zusammenarbeit und das kollegiale Miteinander bedankt.

Nachdem dann auch wir abbauen durften, unsere Stromversorgung, die 2m-Teleskopfunkantenne, Flipchart und Planwände abgebaut waren und die Datenbank gesichert war, ging es nach über 10 Stunden für uns drei Triple M -Manne, Michael und Markus- zurück nach Eggenstein zu unserer Wache.

Foto:Presse/DRK EGG-LEO
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